Berner Chaussee 37
22175 Hamburg
1 Bewertung
Bewertung und Benotungen von amelie
Gesamt:
5,0
Fachkompetenz:
5,0
Ausstattung:
5,0
Freundlichkeit:
4,0
allg. Atmosphäre
5,0
Meine Eltern sind beide in der Pflegestufe 2 eingestuft und seit ca 1 Monat zur Kurzzeitpflege im besagten Haus. Aufgrund der sehr guten Erfahrung werden sie dort für immer bleiben. Das Personal und die Heimleitung ist sehr freundlich und wirklich interessiert, das es in Bewohnern gut geht und sie gerne bleiben. Ein großes Plus ist auch die separate Abteilung für Demente, in welcher es die Möglichkeit gibt auf diese Kranken besser einzugehen. Für das Wohlbefinden der übrigen Bewohner ist es sicher auch besser, da das Verhalten von stark Dementen oft sehr erschreckend ist. Zu betonen ist, das diese nicht weggeschlossen werden, sondern dort sehr intensiv betreut werden und nicht einfach so mitlaufen. Diese Abteilung und die sehr hohe Personaldecke rechtfertigen den höheren Preis. Und jetzt einige Ratschläge von denen, so hoffe ich viele profitieren werden, für die richtige Wahl eines Pflegeheimes. Leider gibt es im Internet kaum Hilfen für Pflegeplatzsuchende , so gut wie keine Bewertungen der Heime, keine Ratschläge. Leider sind meistens die teureren Heime die besseren. Weil besser bedeutet mehr Personal,vor allem festangestellte Fachkräfte. Hier ist ein Blick auf die Investitionskosten hilfreich, welche jedes Heim separat ausweist. Hilfreich war mir der Service seniorplace.de , welche mir nur Heime vorschlugen, welche meinen Suchkriterien entsprachen. Die ausdruckbare Checkliste von Seniorplace hilft beim Besuch der Heime sich ein Bild zu machen und macht aufmerksam auf wichtige Punkte. Folgende Erfahrungen habe ich gemacht: Kleine Häuser , unter 40 Bewohner, meiden. Personal, Küche , Betreuung lohnt sich bei diesen Häusern nur, wenn überall abgespeckt wird. Ein Pflegeheim braucht keine tollen Grünanlagen, da die Bewohner das Zimmer oder Heim kaum verlassen. Zeigt der Heimleiter das Haus und nimmt sich Zeit , interessiert er sich für die eventuell neuen Bewohner, fragt er nach der Verfassung u.s.w., ist das ein gutes Zeichen. In 4 von 5 Heimen hat mich keiner nach meinen Eltern und der privaten Situation befragt. Meistens wollen die nur ihre Zimmer füllen. Wie schon erwähnt nach der Personaldecke fragen.Der Fachkräfteanteil sollte hoch sein. 50 % ist zu niedrig. Wie viele Bewohner werden morgens von einer Pflegekraft fertiggemacht? 10-15 ist schlecht, 5-7 gut. Wie ist die Station nachts besetzt? Eine bis zwei Plegekräfte für 60 Bewohner ist bei vielen Heimen normal und schlecht. Die allgemeine Atmosphäre sollte man beobachten, sind die Pflegekräfte freundlich , lächeln sie? Geht das Personal locker und freundlich miteinander um? Kommen Fachärzte ins Haus ? Die wenigsten Heime haben Verträge mit Fachärzten, da diese hiermit nicht genug Geld verdienen. Gibt es eine feste Sitzordnung im Speisesaal. Werden nicht mehr gehfähige Bewohner im Rollstuhl in den Speisesaal gebracht, wenn sie es wünschen? Werden nicht mehr gehfähige Bewohner in den Garten gefahren und die Übrigen zu Spaziergängen geführt? Oft werden bei stark inkontinenten Bewohnern Katheter gelegt, da das Vorlagen wechseln personell nicht möglich ist. Gibt es Gymnastik,Rollstuhlgymnastik unter fachkundiger Anleitung. Gedächtnistraining?






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